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Ergebnisse der Fortbildung „Case Management in der Migrationssozialarbeit“

Am 10. und 12. April 2019 fand in Michendorf die Fortbildung Case Management in der Migrationssozialarbeit statt. Referentin war Kathrin Coobs von der BTU Cottbus.


Noch vieles in der Migrationssozialarbeit ist nicht klar geregelt, weil bisher keine festen Standards innerhalb des Arbeitsbereiches Migration definiert sind. Ganz sicher kann man trotzdem schon sagen: Nicht alles, was man heute so nennt, ist auch Migrations-Case Management. Dieses erfordert eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Fall, eine Vernetzung, die Zieldefinition und eine Auswertung. Gemeinsam mit den Klienten können Pläne entwickelt werden, um eine scheinbar überwältigende Problemlage zu entwirren und in Schritten zu lösen. Über die Angebote der Sozialarbeit geht das weit hinaus. Doch nicht für alle Probleme ist Case Management die richtige Lösung. So wurden neben den Methoden ebenso die Grenzen – auch persönliche Grenzen der Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden – besprochen und im Rahmen der Gruppenarbeit beispielhaft Perspektiven entwickelt. Das Case Management kann in schwierigen Fällen Klarheit schaffen. Dafür müssen aber durch die Auftraggeberin auch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden.

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