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LSBTI*-Geflüchtete in Brandenburg: Ein Erfahrungsbericht aus der Projektarbeit

Aufgrund ihrer zum Teil traumatisierenden Erfahrungen und ihrer medizinischen Bedarfe sind LSBTI*-Geflüchtete besonders schutzbedürftig. Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Risiko, wiederholt Opfer von homo- oder transfeindlicher Gewalt zu werden. LSBTI*-Geflüchtete benötigen daher Schutz und Unterstützung: in Geflüchtetenunterkünften, im Asylverfahren und bei der Integration.

Die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe fördert mit der finanziellen Unterstützung durch das Bündnis Brandenburg seit Oktober 2016 das Projekt »Queer Haven« in Trägerschaft von Andersartig e. V., welches sowohl eine klientenzentrierte Einzelfallberatung anbietet, als auch als Fachberatungsstelle für staatliche und nichtstaatliche Akteure aus der Flüchtlingshilfe im Land Brandenburg fungiert. Aus diesem Projekt entstand die Idee, die spezifisch brandenburgischen Erfahrungen in Form eines Erfahrungsberichts einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.


Über die aktuelle Situation für LSBTI*-Geflüchteten in Brandenburg hat der Soziologe und Autor Sven Brandenburg jetzt einen Bericht vorgelegt, der von der Gesellschaft für Inklusion und Soziale Arbeit e.V. herausgegeben wird. Neben einem Überblick über rechtliche Voraussetzungen sowie besondere psychische und soziale Herausforderungen, denen LSBTI*-Geflüchtete ausgesetzt sind, vermittelt der Autor auch Erfahrungen aus seiner Arbeit in der LSBTI* Netzwerkstelle Queer Haven.

Kontaktieren Sie uns für die gedruckte Version. Zusätzlich haben wir Ihnen den Bericht hier auch als Download bereitgestellt.

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