Rat und Tat

Rat und Tat

Hil­fe von Mensch zu Mensch!

Nie­mand gibt ger­ne sei­ne Hei­mat auf. Es gibt so vie­le Grün­de, wie es Men­schen gibt, die sich auf den Weg machen. Fest­steht aber, dass der Weg und die Ankunft in der neu­en Hei­mat von vie­len Mühen beglei­tet sind.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren sind vie­le Men­schen nach Bran­den­burg gekom­men, um hier einen Neu­an­fang zu wagen. So man­cher ist auf die­sem Weg ein gutes Stück vor­an­ge­kom­men. Für ande­re gibt es dage­gen noch Schwie­rig­kei­ten. Oft scheint erfolg­rei­che Inte­gra­ti­on in die Fer­ne zu rücken, weil Sprach­pra­xis fehlt, der Umgang mit den Behör­den und den vie­len Papie­ren unge­wohnt ist, weil es an Hil­fe fehlt. Wenn es so scheint, als wür­de es kein vor und auch kein zurück mehr geben, dann wird es leich­ter, wenn jemand beim Neu­an­fang zur Sei­te steht: mit ein wenig Zeit, mit einer hel­fen­den Hand oder mit einem pas­sen­den Rat. An die­ser all­ge­mei­nen Erfah­rung knüpft das Pro­jekt „Mit Rat und Tat“ an und unter­stützt Helfer*innen, die ihre Lebens­weis­heit und ihre Erfah­run­gen an Neu­an­ge­kom­me­ne wei­ter­ge­ben wol­len, um Wege zu ebe­nen. Die­se per­sön­li­che Hil­fe lässt Inte­gra­ti­on kon­kret und über­zeu­gend werden.

Zuge­wan­der­te, die kon­kre­te Plä­ne haben (Men­tees), wer­den durch erfah­re­ne Per­so­nen (Mentor*innen) unter­stützt. Die Mentor*innen sind erfah­re­ne Per­so­nen, die ihrem „Schütz­ling“ das eige­ne Wis­sen, Erfah­rung und Zeit zur Ver­fü­gung stel­len. Sie ver­mit­tel­ten ihre eige­nen Kennt­nis­se Fähig­kei­ten (Rat­schlä­ge, Kon­tak­te, usw.), damit die Men­tee die gewünsch­ten Zie­le errei­chen. Mentor*innen und Men­tees tref­fen sich per­sön­lich zu Bera­tungs­ge­sprä­chen und hal­ten Kon­takt per Tele­fon oder E‑Mail.

Das Pro­jekt­team unter­stützt die Per­so­nen, die sich zusam­men­fin­den, bei der Bestands­auf­nah­me ihrer Fähig­kei­ten und Schwä­chen, bei der For­mu­lie­rung von Zie­len und Aktionen.