Train to Care

Train to Care

Eine Auf­klä­rungs- und Bil­dungs­in­itia­ti­ve in Ost­deutsch­land und Ost­eu­ro­pa

Die Auf­klä­rungs- und Bil­dungs­in­itia­ti­ve „Train to care“ stellt sich das Ziel, die Bar­rie­ren beim Zugang zu fach­ge­rech­ten Behand­lungs­an­ge­bo­ten in Ost­deutsch­land abzu­bau­en und die Inklu­si­on von trau­ma­ti­sier­ten Geflüch­te­ten in die gesund­heit­li­che Regel­ver­sor­gung zu för­dern. Ins­be­son­de­re wird das Anlie­gen ver­folgt, die Ver­ant­wort­li­chen der bestehen­den medi­zi­ni­schen und psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Ver­sor­gungs- bzw. Bera­tungs­struk­tu­ren für die Wahr­neh­mung des Ver­sor­gungs­auf­trags in Bezug auf trau­ma­ti­sier­te Flücht­lin­ge, ins­be­son­de­re Fol­ter­op­fer, zu sen­si­bi­li­sie­ren und durch Fort­bil­dung zu ertüch­ti­gen. Dazu sind im Ver­lauf des acht­zehn­mo­na­ti­gen Vor­ha­bens min­des­tens vier Fort­bil­dun­gen für medi­zi­ni­sches Fach­per­so­nal sowie drei Regio­nal­kon­fe­ren­zen geplant. Die Regio­nal­kon­fe­ren­zen füh­ren die Fach­kräf­te aus  den bestehen­den Ver­sor­gungs- und Bera­tungs­struk­tu­ren, den Kos­ten­trä­gern und kom­mu­na­len Ver­wal­tun­gen auf regio­na­ler Ebe­ne zusam­men und es wird ange­strebt, der Ver­net­zung einen nach­hal­ti­gen Impuls zu ver­lei­hen und das Schnitt­stel­len­ma­nage­ment zu ver­bes­sern.

In Bran­den­burg ver­folgt das Vor­ha­ben „Train to care“ wei­ter­hin das Ziel, durch den Auf­bau eines tele­fon­ge­stütz­ten Sprach­mitt­ler­ser­vice die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Betrof­fe­nen und Fach­kräf­ten sicher­zu­stel­len. Das Vor­ha­ben star­te­te am 1. Mai 2014 und ende­te am 31. Okto­ber 2015.

Der Pro­jekt­ver­bund „Train to care“ ist eine Koope­ra­ti­on der Bun­des­wei­ten Arbeits­ge­mein­schaft Psy­cho­so­zia­ler Zen­tren für Flücht­lin­ge und Fol­ter­op­fer e.V., refu­gio thü­rin­gen e.V., Cak­tus e.V., Gesell­schaft für Inklu­si­on und Sozia­le Arbeit e.V. und den PSZ Sach­sen-Anhalt und PSZ Greifs­wald aus den ost­deut­schen Bun­des­län­dern sowie der Fund­ac­ja Mied­zy­na­r­odo­wa Inic­ja­ty­wa Huma­ni­tar­na in War­schau, Polen und der Orga­ni­za­ce pro Pomoc Uprch­lík? in Prag, Tsche­chi­en.

„Train to care“ wird aus Mit­teln der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on, Pilot Pro­ject on Vic­tims of Tor­tu­re, sowie aus Eigen­mit­teln der betei­lig­ten Ein­rich­tun­gen finan­ziert.

Ansprech­per­so­nen

Dr. Wolf­gang Bautz
Jes­si­ca Kara­g­öl