ISA e.V.

Zehn Jah­re Gemein­de­dol­metsch­dienst Brandenburg

„Heu­te fei­ern wir nicht nur ein Datum. Heu­te fei­ern wir Sie.“ Mit die­sen Wor­ten wur­de am 10. Sep­tem­ber im Bür­ger­haus am Schla­atz in Pots­dam das zehn­jäh­ri­ge Bestehen des Gemein­de­dol­metsch­diens­tes Bran­den­burg began­gen. Im Mit­tel­punkt der Fei­er stan­den die ehren­amt­li­chen Sprach­mit­teln­den, die seit einem Jahr­zehnt Brü­cken zwi­schen Men­schen bauen.

Staats­se­kre­tär Dr. Johan­nes Wag­ner sowie der Gemein­de­dol­metsch­dienst bedank­ten sich bei den Sprach­mit­teln­den für ihr jah­re­lan­ges Enga­ge­ment. Dr. Wag­ner wür­dig­te beson­ders ihren wich­ti­gen Bei­trag zur Inte­gra­ti­on und zum gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt.

Eine Mut­ter, die mit ihrem Kind zur Ärz­tin geht und ihre Ängs­te nicht selbst aus­drü­cken kann. Ein jun­ger Mensch, der allein im Amt sitzt. Eine Fami­lie, die ihr ers­tes Kind in die Kita bringt. In sol­chen Momen­ten sind die Sprach­mit­teln­den da, nicht als Über­set­zungs­ma­schi­ne oder tech­ni­sches Hilfs­mit­tel, son­dern als Mensch, der zuhört, der ver­steht und der vermittelt.

Was die Sprach­mit­teln­den neben der Arbeit, der Aus­bil­dung, des Stu­di­ums, der Fami­lie, dem Pfle­gen von Ange­hö­ri­gen, in ihrer Ren­te leis­ten, ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Sie sind der Beweis dafür, dass Enga­ge­ment, Soli­da­ri­tät und Mensch­lich­keit kei­ne lee­ren Wor­te sind, son­dern geleb­te Realität.